Warenfluss

Logistik

Als Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen verantwortet die AGRAVIS ein nicht unerhebliches Transportvolumen. Zu den Kernzielen des Nachhaltigkeitsprogramms gehört die Verminderung von transportbedingten Emissionen durch eine marktgerechte, aber gleichzeitig kosten- und ressourceneffiziente Logistik. Zuständig hierfür ist der Bereich Logistik, der einen Teil der AGRAVIS-Transportdienstleistungen bündelt und zentralisiert. Für die eigentliche Transportdienstleistung werden zumeist externe Dienstleister eingesetzt.

Die Kennzahlen zur Messung der Klimawirkung der AGRAVIS-Logistikaktivitäten haben sich wie folgt entwickelt:

Massengut-, Mischfutter- und Stückgutlogistik bei der AGRAVIS*



* Es handelt sich hierbei jeweils nur um die von AGRAVIS im Bereich Logistik beauftragten Transporte. Nicht enthalten sind zum Beispiel Franko-Lieferungen, Streckengeschäfte etc.

Binnenschifffahrt

An vielen Futtermittelwerken der AGRAVIS ist eine Belieferung über den Wasserweg möglich, zumindest dann, wenn diese an einer Wasserstraße liegen. Das Binnenschiff ist dabei oftmals sowohl unter Kosten- als auch unter Umweltschutzgesichtspunkten zu favorisieren, da große Mengen an agrarischen Rohwaren mit relativ geringem Energieaufwand transportiert werden können. Der Transport per Binnenschiff dauert jedoch länger und ist außerdem nur wenig flexibel. Hinzu kommt, dass nicht jedes Gut per Schiff transportiert werden kann. Abhängig von dem zu transportierenden Gut und der zu absolvierenden Strecke sollten also die Vorteile jedes Verkehrsträgers bestmöglich ausgenutzt werden.


Anlieferung Futterrohstoffe und Getreide an Futtermittelwerken der AGRAVIS*



* Es werden Daten für diejenigen vollkonsolidierten Futtermittelwerke der AGRAVIS dargestellt, die an einer Wasserstraße liegen (wie zum Beispiel Münster, Dorsten, Minden, Lingen, Oldenburg, Leer, Braunschweig, Bremerhaven und Hamburg).



Qualitätsmanagement Futtermittel

Die Prüfpläne der AGRAVIS umfassen wertbestimmende Inhaltsstoffe sowie verbotene und unerwünschte Stoffe. Zu den Inhaltsstoffen gehören zum Beispiel Rohprotein, Zucker und Fett, aber auch Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren. Zu den unerwünschten Stoffen zählen beispielsweise Pflanzenschutzmittel, Mykotoxine, Salmonellen und Schwermetalle. Die Prüfpläne sind risikoorientiert gemäß der AGRAVIS HACCP-Risikoanalyse und berücksichtigen regionale ebenso wie witterungsbedingte Einflüsse.

Futtermittel Beprobungen